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Entwicklungspolitik |
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Afrika kontrovers – Hilfe nützlich oder schädlich? Ergebnisse und Wirksamkeit der "Entwicklungshilfe" werden derzeit wieder sehr kontrovers diskutiert. Die schärfste Kritik kommt aus Afrika selbst. Zu den wichtigsten Kritikern gehören Dambisa Moyo und James Shikwati. In Deutschland sind es die Vertreter des „Bonner Aufrufs“, die eine radikale Abkehr von der aktuellen Entwicklungspolitik fordern. Dem Aufruf zufolge sind Hauptgründe für das Versagen der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) zwei falsche Annahmen: 1. Der "Norden" könne den Süden entwickeln. Dagegen der Aufruf: Wie jeder Mensch und jede Gesellschaft kann Afrika sich nur selbst entwickeln. 2. Der " Norden" könne die Entwicklung Afrikas durch Umverteilung erreichen. Dagegen: Die Gleichung "mehr Geld = mehr Entwicklung" geht nicht auf. |
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Last Updated ( Wednesday, 08 September 2010 07:36 )
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Ruandischer Bürgermeister bald vor Gericht? |
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53-Jähriger wird in Frankfurt wegen Völkermordes angeklagt Es wäre der erste Ruanda-Völkermordprozess in Deutschland. Der frühere ruandische Bürgermeister Onesphore Rwabukombe von Muvumba wurde von der Bundesanwaltschaft in Frankfurt am Main wegen Völkermordes, Mordes sowie Anstiftung zum Völkermord und Mord angeklagt. |
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Last Updated ( Thursday, 19 August 2010 08:21 )
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Verleihung der Carl-von-Ossietzky-Medaille 2009 |
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Die Internationale Liga für Menschenrechte verleiht in diesem Jahr die Carl-von-Ossietzky-Medaille an den Lübecker Kapitän Stefan Schmidt und den Dessauer Geschäftsmann Mouctar Bah. Beide haben außerordentliche Zivilcourage bewiesen und einen besonderen Beitrag zur Verwirklichung der Menschenrechte in der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union geleistet. Mouctar Bah kämpft seit dem qualvollen Verbrennungstod seines Freundes Oury Jalloh im Dessauer Polizeirevier am 7. Januar 2005 für die Aufklärung der Todesumstände. Hierfür gründete er gemeinsam mit anderen die Oury-Jalloh-Initiative. Gemeinsam mit der Initiative erreichte er die Einleitung eines Gerichtsverfahrens zur Aufklärung des Todes von Oury Jalloh im Polizeigewahrsam und setzte sich erfolgreich dafür ein, dass die in Sierra Leone lebenden Eltern Oury Jallohs als Nebenkläger zugelassen wurden. |
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Last Updated ( Friday, 18 December 2009 19:45 )
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Dr. Pierrette Herzberger-Fofana |
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Stellungnahme zum Plakat der Bündnis 90 / Die GrünenLiebe Kolleginnen und Kollegen, Mitten in Afrika erreichen mich eine Fülle von entsetzten Briefen, so dass ich bereits dachte es läge an dem häufigen Stromausfall in Dakar, dass ich meine Mails nicht öffnen kann. Als schwarze Frau und Stadträtin der Grünen Liste-Erlangen seit 2005, Preisträgerin des Bundespreises Helene Weber 2009 und ehemalige OB-Kandidatin (1996), die von Rassisten angegriffen wurde, fordere ich Sie auf umgehend dieses Plakat zurückzuziehen und sich öffentlich zu entschuldigen! Dieses Plakat stellt ein sexistisches, rassistisches Motiv dar und entspricht nicht den Werten, die ich mit den Grünen wie Toleranz, Weltoffenheit und Gleichberechtigung teile und wofür ich mich engagiere. Ich fordere Sie auf das schändliche Plakat ohne Wenn und Aber von Ihrer Homepage und aus der Stadt Kaarst zu entfernen. Politik machen heißt nicht Provokation auf Kosten einer Minderheit. Dies entspricht nicht den Grundsätzen unserer Partei. |
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Last Updated ( Tuesday, 18 August 2009 20:42 )
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Petition zum Flüchtlingsdrama im Mittelmeer |
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Liebe Freunde, Wie ihr sicher in den Medien verfolgt, kommt es im südlichen Europa immer wieder zu dramatischen Ereignissen mit Flüchtlingsboten. Dabei sind die gegen die Bote gerichteten, von der EU gesteuerten, Aktionen oftmals nicht mit den von derselben EU hochgehaltenden Menschenrechten vereinbar. Eine relativ neu gegründete europäische Erfindung ist Frontex - nicht dass diese etwa die Rettung der Flüchtlinge veranlassten - im Gegenteil sind viele Fälle dokumentiert, in denen mit Militärschiffen die kleinen Bote zur Umkehr gezwungen werden. Wieviel Kriegswaffen dabei wirklich eingesetzt werden, bleibt der Öffentlichkeit dabei verschwiegen. Wenn ihr den Kampf gegen die öffentliche Teilnahmslosigkeit unterstützen wollt, und helfen wollt, Bewusstsein für die Thematik zu schärfen, so schaut auf das beiliegende Dokument: Mit eurem Namen könnt ihr die örtlichen italienischen Behörden überzeugen, ihre Zustimmung zum Bau eines Leuchtsignal-Turm zu geben. Ein Licht ist dazu da, hochgehalten zu werden - unter dem Tisch nützt es niemandem! Wer will, schickt dazu Namen/Beruf/Wohnort an:
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Vielen Dank für jede einzelne Zuschrift. |
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