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Othmar Schmiderer im Gespräch Print E-mail

Vom 1. bis 6. April 2008 findet in Graz (südlich von Wien) die DIAGONALE, das Festival des österreichischen Films, statt. Othmar Schmiderers „Back to Africa“ wird der Eröffnungsfilm sein. Der österreichische Regisseur hat fünf afrikanische ArtistInnen des Zirkus Afrika!Afrika! in ihren jeweiligen Ländern privat begleitet. Daraus ist eine wunderschöne Hymne an die Kulturen und Realitäten Afrikas entstanden. Ein Interview von Simon Inou

Inou: Wie kam es zur Idee einen Film über die Künstler von Afrika! Afrika! zu machen?
Schmiderers: Ich war zufällig zu Beginn der Proben von Afrika! Afrika! in einer Industriehalle in Mannheim. 150 Artisten aus verschiedenen Ländern Afrikas boten zum ersten Mal ihre Künste dar. Diese Energie, die da frei wurde, war einfach umwerfend. In diesem Moment ist mir die Idee gekommen, im Rahmen eines Films, dem Ursprung dieser Energie nachzuspüren. Dabei interessierte mich weniger die Show, als vielmehr der Background und das Umfeld der Artisten in ihrer Heimat. Wie wurden sie zu dem, was sie heute sind? Unter welchen Bedingungen? Mich faszinierten die unterschiedlichenBiografien der ausgewählten Protagonisten und ihre innere Notwendigkeit, mit der sie ihr Ziel verfolgen, aus dem normalen Leben in Afrika auszubrechen.

Inou: Was wollen Sie mit diesem Film zeigen?
Schmiderers: Mir geht es in diesem Film um eine Annäherung an eine uns fremde Kultur, eine Kultur, von der wir Europäer sehr viel lernen könnten – wenn wir es zulassen würden. Und gleichzeitig war es mir ein Anliegen, all den Negativbildern von Afrika ein positives entgegenzustellen. Ich halte es für wichtig, dass Vorurteile abgebaut, dass fremde Kulturen differenzierter wahrgenommen und dass ernsthafte Auseinandersetzungen geführt werden. Und das bedeutet eben auch, sich selbst und seine eigene Kultur in Frage zu stellen. Das ist gerade für Österreich, einem Land, in dem mit Afrikanern ein sehr zweifelhafter Umgang gepflegt wird, eine Botschaft, die hoffentlich in dem ein oder anderen Herzen ankommt.

Das vollständige Interview können Sie in der Ausgabe Nr. 29 von AFRICA POSITIVE nachlesen!

Links

DIAGONALE - Festival des österreichischen Films

Last Updated ( Wednesday, 23 April 2008 09:32 )
 
Portrait Simon Inou - Der Medienkritiker Print E-mail

Der Medienkritiker

Mit der Ausgabe Nr. 28 von AFRICA POSITIVE wird das Themenspektrum des Magazins um eine Österreich-Rubrik erweitert, die sich speziell dem  Leben afrikanischstämmiger Österreicher und Migranten in Österreich widmet.

Simon Inou stammt aus Kamerun. Er hat in Douala Soziologie studiert. 1992 bis 1995 war er Mitbegründer und Redakteur von "Le Messager des Jeunes" der ersten Jugendzeitung Kameruns. Zur selben Zeit arbeitete er für Le Messager, das damals noch eine Wochenzeitung war.

Simon Inou ist Medienkritiker und schreibt für österreichische sowie internationale Zeitungen und Zeitschriften. Er ist außerdem Leiter des Redaktionsbüros von AFRICA POSITIVE in Wien.

Last Updated ( Wednesday, 28 January 2009 09:24 )
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Arabella Kiesbauer im Gespräch Print E-mail

Simon Inou im Gespräch mit der Moderatorin Arabella Kiesbauer über ihr "afrikanisches Herz", Fremdenfeindlichkeit und die Erfahrungen, die sie auf ihren Reisen nach Afrika gesammelt hat. Arabella Kiesbauer

Die meisten Menschen kennen sie als Moderatorin "Arabella" aus dem Fernsehen. Würden Sie sich unseren Lesern vorstellen?

Mein Name ist Arabella Kiesbauer. Ich bin gerade Mutter einer Tochter geworden und lebe mit Mann und Kind in Wien.

Last Updated ( Sunday, 27 January 2008 16:36 )
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