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Bilanz der Konferenz Print E-mail

2. Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik - Minister Laschet:

"Nordrhein-Westfalen spielt federführende Rolle bei der Neugestaltung der Entwicklungszusammenarbeit"

 

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit: 

"Die 2. Bonner Konferenz zur Entwicklungspolitik hat gezeigt, dass Nordrhein-Westfalen bei der Neugestaltung der subnationalen Entwicklungszusammenarbeit eine federführende Rolle spielt. Mit der Konferenz haben wir die Diskussion auf internationalem Niveau vorangetrieben und das Profil der Entwicklungszusammenarbeit der Länder, Regionen und Kommunen geschärft. Dabei hat uns das große Interesse ausländischer Gäste an der Konferenz in unseren Bemühungen bestärkt", bilanzierte Minister Armin Laschet heute (28. August 2009) die zwei Tage der 2. Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik.

Die Konferenz habe gezeigt, so der Minister weiter, dass ein besonderes Potenzial in der Zusammenarbeit mit Migranten-Organisationen liegt: "Menschen mit afrikanischer Zuwanderungsgeschichte können wichtige Brückenbauer für unsere Zusammenarbeit mit Afrika sein. Daher wollen wir unsere Kooperation mit diesen Initiativen weiterhin stärken."

Last Updated ( Friday, 28 August 2009 20:24 )
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„Integration braucht Vorbilder“ Print E-mail

AFRICA POSITIVE wurde als eines von acht Projekten für beispielhafte Integration ausgewählt und mit einem Kurzfilm vorgestellt

Im Rahmen des Wettbewerbs „Integrationsidee 2009“ am 26. November 2008 beim 3. Landesintegrationskongress in Solingen zum Thema „Integration braucht Vorbilder“ zeichnete Minister Laschet innovative Projektideen aus. Für diesen Wettbewerb wurden 88 Vorschläge aus 69 Kommunen eingereicht.  

Ausgezeichnet wurden das „Väter-Netzwerk“ aus Bonn, „Wie war das noch damals“ aus Hilden und „Andere Länder - andere Sprichwörter“ aus Hattingen. Die Umsetzung dieser drei    Projektideen wird das Land im kommenden Jahr mit  bis zu 12.000 Euro unterstützen. Anerkennungspreise erhalten „Salam Münster Mon Amour“ (2.500 Euro) und „Förderpreis zur Integration im Sport“ aus Aachen (2.500 Euro).

Bitte lesen Sie den vollständigen Artikel in der Printausgabe von AFRICA POSITIVE Nr. 32

Last Updated ( Wednesday, 21 January 2009 15:02 )
 
Integration in Deutschland Print E-mail
Image Deutsch lernen allein führt nicht automatisch zur Integration in Deutschland. Ausländer müssen Deutsch lernen, werden öffentlich auf den Straßen von Rechtsradikalen zu Tode geprügelt

Was tun die deutsche Politik und die deutschen Mitbürger für die Sicherheit der Ausländer in diesem Land? Dies fragen beispielsweise  dunkelhäutige Migrantengruppen. Am Ostersonntag wurde ein Deutsch-Äthiopier fast zum Tode geschlagen, nur weil er dunkelhäutig ist.

Er ist nicht der erste Ausländer, der von Rechtradikalen geschlagen oder ermordet worden ist. Anfang letzten Jahres wurde Oury Jalloh in eine Polizeizelle in Dessau vor den Augen von Polizisten verbrannt. Das ist nur die Spitze des Eisberges. Viele dunkelhäutige Menschen in Deutschland leiden ständig durch die Polizeigewalt und den rechtsextremistischen Terror. Man sagt hierzulande: „Die Polizei, dein Freund und Helfer“. Dieses gilt nicht für hier lebende dunkelhäutige Menschen.

Bis heute haben die meisten Justizbehörden die Augen verschlossen, wenn es um rassistische Vorfälle gegen diese Gruppe ging. Die Ermittlungen werden oftmals von den Staatsanwälten ohne genaue Nachforschungen eingestellt oder die Wahrheit wird solange von den zuständigen Behörden vor der Öffentlichkeit verschwiegen. Die Begründungen sind meistens, die Polizei hätte in Notwehr gehandelt oder die dunkelhäutigen Menschen seien selber Schuld an dem Vorfall.

Eines ist klar, wenn ein dunkelhäutiger Mensch Streit mit einem Deutschen hat, ergreifen die Polizisten am Einsatzort immer die Partei des Deutschen, ohne ihre Objektivität zu bewahren. Wer hier lebt, merkt sehr schnell, dass demokratische Systeme hierzulande versagen, wenn es um den Schutz dunkelhäutiger Menschen und anderer Ausländergruppen geht. Man fragt sich, ob der Fall des Deutsch-Äthiopiers für die Medien und die Politik auch so interessant gewesen wäre, wenn die WM nicht in Deutschland stattgefunden hätte. Klar, das Motto der WM 2006 ist „Die Welt zur Gast bei Freunden“. Das hört sich gut an, aber leider sind die meisten Ausländer in diesem Land selten wie Freunde behandelt worden, sondern eher wie Feinde.

Es ist eine Schande für Deutschland, wo in jeder Talkshow Forderungen an Ausländer gestellt werden, sich zu integrieren. Man hört allerdings seltener Forderungen an deutsche Mitbürger, obwohl sie diejenigen sind, die Ausländer mit Intoleranz und Unfreundlichkeit begegnen und diese manchmal wie Dreck behandeln. Die hier lebenden Ausländer leiden ständig unter der Gewalt der Rechten oder der Polizei, aber das Schlimmste sind diese erniedrigenden Blicke, mit denen die meisten Deutschen ihre ausländischen Mitbürger anschauen. Zum Beispiel, wenn ein Ausländer eine Veranstaltung mit überwiegend weißem Publikum besucht, wird er/sie angeguckt, als ob er sich in der falschen Vorstellung befindet. Ausländer, die sich Mühe geben, ihre Kinder in Sportvereinen unterzubringen, merken schnell , dass man oft allein in einer Ecke steht, weil die deutschen Eltern sich meist nur untereinander unterhalten. Als Ausländer fühlt man sich hier überall unerwünscht. Es geht den europäischen Ausländern bestimmt besser hier als allen anderen Gruppen.

Last Updated ( Wednesday, 28 January 2009 09:18 )
 


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