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Kultur
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Im Gespräch: Amma Darko – die Stimme der ghanaischen Frauen |
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Von Bugs Steffen Ihre literarische Karriere begann 1991, mit der Veröffentlichung ihres ersten Romans „Der Verkaufte Traum“. Einer zeitlosen und auch heute immer noch aktuellen, autobiographisch geschriebenen Story über die junge, aus einem Dorf stammende Ghanaerin Mara. Sie gelangt über Umwege in das Land ihrer Wunschträume: Deutschland! Dort, auf den Spuren ihres rücksichtslosen Ehemanns Akobi wandelnd, muss sie geschockt feststellen, dass dieser hier längst mit einer Deutschen verheiratet ist ….Viele glauben immer noch beim Lesen, das dieses die Lebensgeschichte von Amma Darko selbst sei, doch die einzige Übereinstimmung bleibt, dass sie selbst von 1981 bis 1987 als Asylantin zuerst bei Wiesbaden, und dann in einem Dorf in der Nähe von Hildesheim gelebt hat… Ich treffe Amma Darko entspannt und ausgeglichen im Afia Beach Hotel in Accra, ganz in der Nähe des Art Centers. Es ist heiß, sie tupft sich den Schweiß von der Stirn und spricht engagiert über ihre damaligen Erlebnisse: „Diese Zeit hat mich sehr geprägt... Bitte lesen Sie den vollständigen Text in der Printausgabe von Africa Positive Nr. 36 |
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Last Updated ( Friday, 05 February 2010 14:41 )
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Elfenbein und Ebenholz Teil 2 |
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Eine Fabel von Dietmar Doering „Das könnt Ihr auch nicht“, entgegnete der Elefant. „Sie leben sehr weit entfernt, in einem großen Wasser, das sie Meer nennen. Vor langer, langer Zeit, als die meisten von euch noch nicht einmal geboren waren, war ich während meiner Wanderungen dort. Ich hatte Durst und wollte trinken, aber die Delphine, welche die Bewohner des Meeres sind, sprachen zu mir und sagten, ihr Wasser sei nicht gut für mich. Es würde nur den Durst vergrößern und mich krank machen.Die Delphine sprachen auch davon, das die Menschenkinder zu ihnen kämen und mit ihnen spielen würden. Die Menschenkinder seien offenen Geistes und voller Liebe für die Geschöpfe der Großen Mutter. Nur wenn sie groß werden, dann geschieht es oft, das sie böse oder furchtsam werden, und dann kommen sie nicht mehr zum Spielen ans Wasser.“„Das sagten die Delphine?“ fragte die Antilope staunend. Ihre großen Augen blickten neugierig.„Ja, das sagten sie. Sie haben große Herzen, die voller Mitgefühl und Freundlichkeit sind, und von Anbeginn der Schöpfung an kennen sie die Menschen. Eine weise alte Delphinfrau vertraute mir einst ein Geheimnis an, das ich nur weitergeben sollte, wenn es nötig sei.“Die Tiere hatten sich um den Dickhäuter versammelt und lauschten seiner Schilderung andächtig. „Was für ein Geheimnis ist das, Elefant?“ fragten sie vorsichtig. |
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Last Updated ( Friday, 04 December 2009 12:43 )
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Elfenbein und Ebenholz |
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Eine Fabel von Dietmar Doering Eines Tages rief die Große Mutter ihre Geschöpfe am Rande der Savanne zusammen. Alle Tiere schickten ein Paar als Vertreter: Die Geier, die Hyänen, die Löwen, die Elefanten, die Antilopen, die Strauße, die Schildkröten, die Eulen, die Geparden, die Ameisen und Termiten, die Affen und alle anderen.Groß war die Überraschung, als man neben einem uralten Affenbrotbaum zwei Wesen fand, die man hier so nicht erwartet hatte: Zwei Menschenkinder, eines mit weißer und eines mit schwarzer Haut. Alle Tiere redeten aufgeregt durcheinander.“Ich habe weite Kreise gezogen, aber Menschen habe ich nicht gesehen. Wenn die Menschen zwei ihrer Jungen hier ausgesetzt hätten, hätte ich sie sehen müssen”, erklärte der Geier bestimmt.“Wir wissen, wie scharf deine Augen sind, Geier!” antwortete das Nashorn. “Auch ich habe nichts gesehen. Sonst hinterlassen die Hütten der Menschen lange Spuren.”“Der Geier hat recht”, meinte die Giraffe und senkte ihren Hals hinunter, um die Menschenkinder genauer zu begutachten. “Es sind keine anderen Menschen in der Nähe. Darum frage ich euch: Wie kommen ihre Kälbchen hierher?”“Die Große Mutter hat sie zu uns geschickt!” behauptete der Affe. “Wir haben keine Spuren gesehen. Deshalb kann nur die Große Mutter sie hierhergeholt haben.” “Wenn das so ist,” meinte der Strauß daraufhin, “dann hat es damit sicher seine Bewandtnis.”“Ja...” knurrte der Löwe leise und schüttelte seine Mähne. “Ich habe sowieso Hunger...” Alle waren entsetzt, als er dies sagte und dann zu den Findlingen hinüberschaute. “Wage es nicht, König!” begehrte der Elefant auf. “Lege dich lieber in die Sonne und lasse sie dir auf den Pelz brennen, damit du auf andere Gedanken kommst...”“Ja, wage es nicht!” wiederholten die anderen Tiere. “Du bist fett genug. Glaubst du, wir sehen nicht, das du immer faul herumliegst und deine Gefährtinnen auf Jagd schickst? Oder fühlst du dich bedroht...?”Der Löwe brüllte: “Ich? Bedroht? Ich, der König der Savanne?”Als er das tat, begannen die Menschenkinder voller Furcht zu wimmern. |
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Last Updated ( Wednesday, 19 August 2009 06:24 )
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Rückkehr nach Afrika |
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100 Jahre Leo Frobenius in Ouagadougou Die Rückgabe von Kulturgut ist ein Thema, mit dem die deutsche auswärtige Kulturpolitik immer wieder konfrontiert ist. Auch von afrikanischen Ländern werden solche Forderungen zunehmend selbstbewusster formuliert. So hat sich etwa die deutsche Botschaft in Burkina Faso im Jahre 2004 dafür eingesetzt, dass Mamio, eine heilige Statue, zurückgegeben wurde. Über ein Jahrzehnt galt sie als gestohlen, bevor sie im deutschen Kunsthandel auftauchte. Abgesehen von solchen eindeutigen Fällen gibt es ein weites Feld möglicher Umgangsweisen mit Rückforderungen von außereuropäischem Kulturgut aus deutschen Sammlungen und Museen. Im besten Falle begegnen die Museen Forderungen nach Rückgabe ihrer meist während oder vor der Kolonialzeit erworbenen Schätze mit dem Angebot einer Teilhabe: Durch gemeinsames Bearbeiten und Ausstellen können die Bestände so von einem Stein des Anstoßes zu einem verbindenden Element in den kulturellen Beziehungen zum jeweiligen Partnerland werden. |
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Last Updated ( Tuesday, 28 April 2009 13:15 )
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Miriam Makeba |
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- May I Say All Is Love - mit diesen Worten signierteie am 4. März 1932 im Prospect Township von Johannisburg geborene Zenzile Miriam Makeba Autogrammwünsche. Mit diesen wenigen Worten hatte sie auch die Antwort auf alle großen und kleinen, die politischen wie menschlichen Fragen und Probleme der Welt parat – und es war gleichzeitig ihre hoffnungsvolle Lebensphilosophie. Jetzt ist die ´Grand Dame´ von uns gegangen und hat damit mehr als nur eine Lücke in der afrikanischen Musikwelt hinterlassen. Wir haben auch eine sozial engagierte Weltbürgerin verloren. Ihren Einsatz für elternlose Mädchen in ihrem ´Makeba Rehabilitation Centre For Girls´ oder in der Aids- Bekämpfung, in Organisationen wie ´Steps for the future´, sind nur einige Beispiele. Politisch wollte sie eigentlich nie sein, ihr Herz schlug schon immer für die Bedürftigen, besonders natürlich auf dem afrikanischen Kontinent. Speziell für Südafrika, da die damalige Apartheid-Regierung sie für 30 Jahre in ein schmerzvolles Exil zwang.
Bitte lesen Sie den vollständigen Artikel in der Printausgabe von AFRICA POSITIVE Nr. 32
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