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Die Junioren machen es vor Print E-mail

Von Christian Mbavaidi

 Das Abenteuer Fußball in Afrika hat begonnen. Während viele Fußballfans in der ganzen Welt auf die FIFA Fußball-WM 2010 in Südafrika warten und voller Begeisterung die Qualifikationsspiele verfolgen, hat der Fußball den schwarzen Kontinent schon längst erreicht. Mit der U 20 WM in Ägypten und der U 17 WM in Nigeria ist der Startschuss gefallen. Bei beiden Weltmeisterschaften haben die afrikanischen Junioren sehr erfolgreich mitgewirkt. In beiden Finalspielen war eine afrikanische Mannschaft vertreten.  In Ägypten begann am 25. September 2009 die FIFA U 20 WM, bei der fünf Teams vom „schwarzen  Kontinent“ mit am Start waren. Neben dem Gastgeberland haben sich Ghana, Südafrika, Kamerun und Nigeria für das Turnier qualifiziert. Es ging sehr gut los für den afrikanischen Nachwuchs. Ägypten besiegte Italien mit 4:2, Ghana bezwang England mit 4:0 und Nigeria feierte einen 5:0 Kantersieg gegen Tahiti. Bis auf Kamerun, das in der Vorrunde auf die deutsche Nationalmannschaft gestoßen war, haben alle afrikanischen Teilnehmer die Vorrunde gut überstanden. Im weiteren Verlauf des Turnieres konnte sich aber nur Ghana gegen die starke Konkurrenz aus Südamerika und Europa durchsetzen, für alle anderen war im Achtelfinale Schluss.  

Bitte lesen Sie den vollständigen Artikel in der Printausgabe von Africa Positive Nr. 36

 

Last Updated ( Friday, 05 February 2010 14:54 )
 
WM-Fieber unter dem Tafelberg Print E-mail

Kapstadt bereitet sich auf die Fußballweltmeisterschaft im nächsten Jahr vor

Könnte der Tafelberg sprechen, hätte er sicher schon längst gefragt: „Was passiert denn da unten eigentlich?“ Überall in der Stadt wird seit Monaten gebaut, renoviert und modernisiert. Hotels schießen aus dem Boden, Straßen werden gerichtet, Bäume gepflanzt. Dazu entsteht ein riesiges, auch noch rundes Bauwerk mitten in der Stadt.
Aber bestimmt weiß er, was da vor sich geht. Er ist ja alt und weise. „Lass sie nur machen“, denkt er sich sicher über seine Stadt, die er mit seinen breiten Schultern bewacht wie ein großer Bruder seine kleine Schwester. Und während sich die Hafenstadt herausputzt wie ein aufgeregtes Schulmädchen vor dem Abschlussball, beobachtet der Berg weiter die Geschehnisse in der Stadt. Und da tut sich derzeit so einiges:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Investitionen in Milliardenhöhe

Der Flughafen wird für 2 Milliarden Rand (circa 160 Millionen Euro) erweitert. Straßen und Autobahnen werden für 1,3 Milliarden Rand ausgebessert und erneuert. Die Stadt  lässt außerdem das öffentliche Verkehrsnetz für 1,3 Milliarden Rand ausbauen, ebenso das Stromversorgungsnetz für 1 Milliarde Rand. Der Hauptbahnhof wird mit einem Budget von 400 Millionen Rand umgebaut und neue Züge wurden für insgesamt 1,2 Milliarden Rand angeschafft. Öffentliche Plätze und Einrichtungen lässt die Stadt für weitere Beträge in Millionenhöhe modernisieren. Dazu entsteht ein 4,5 Milliarden Rand teures Weltklasse-Stadion im Herzen der Stadt.


Autor: Stefanie Walther
Mit Nachdruckgenehmigung Von Kapstadt.com (Copyright)
Weiter lesen im Heft!

Last Updated ( Friday, 05 February 2010 15:03 )
 
Otto Pfister - Trainer um des Transparenzfimmels willen Print E-mail

Als sich der Kölner Otto Pfister um den Job das Cheftrainers der Fußballnationalmannschaft von Kamerun bewarb, konnte er sich nicht träumen lassen, dass er den Zuschlag bekommen würde, um den Weizen zu ernten, zumal er auf dem Papier nicht einmal den Hauch einer Chance hatte; vieles sprach nicht gerade für ihn.

Es gab mehr als achtundsiebzig Bewerber. Eine paritätische Kommission, zusammengesetzt aus Mitgliedern des kamerunischen Fußballverbandes und des Sportministeriums, schlug fünf Namen zur Ernennung eines einzigen Cheftrainers vor: Horst Köppel, Jean Thissen, Manfred Steves, Artur, Jorge, Philippe Troussier. Der Minister setzte sich über diese engere Liste hinweg und wählte vielmehr Otto Pfister aus. Daher weigerte sich der Fußball-Vorsitzende Kameruns, Iya Mohammed, den Arbeitsvertrag Pfisters mit zu unterschreiben, sodass nur das Sportministerium diesen Vertrag unterzeichnet hat. (...) Was bei der Ernennung des Kölners Otto Pfister zum Nationaltrainer von Kamerun geschehen ist, mag auf den ersten Blick aberwitzig erscheinen, ist aber der Transparenz willen vonstatten gegangen. (...)

Text: Mathias Victorien Ntep

Lesen Sie den vollständigen Artikel in der Ausgabe Nr. 28/2008 von AFRICA POSITIVE

Last Updated ( Wednesday, 28 January 2009 10:33 )
 


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