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Reise
Das Land der tausend Hügel Print E-mail

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Ruandas Hauptattraktion schlechthin sind zweifellos die Berggorillas in den Virungabergen. Aber das kleine Land im Herzen Afrikas hat noch viel mehr zu bieten.

Ruanda ist ein mäßig warmes und wechselfeuchtes Tropenhochland, das zu den am dichtesten besiedelten Gebieten Afrikas gehört. Es grenzt an Uganda, Tansania, Burundi und an die demokratische Republok Kongo.

Das Land erstreckt sich vom knapp 1500 m hoch gelegenen Kivusee im Zentralafrikanischen Graben über die östliche Randstufe des Grabens (2.000-3.000 m) bis zum Ostafrikanischen Hochland (1500-1700 m). Über dem Graben erheben sich im Norden des Landes die Virunga-Vulkane (Karisimbi 4507 m). Bergwald und Feuchtsavanne bedecken den gebirgigen Westen bis 2500 m, darüber gibt es eine besondere Höhenvegetation mit Bambus, Moosen u. a.. Die Hauptstadt Ruandas ist Kigali.

Bevölkerung

Die älteste Bevölkerungsschicht sind die den Pygmäen verwandten rund 60.000 Twa.
Rund 85% der Bevölkerung sind die Hackbau treibende Bantugruppe der Hutu. Das Hirtenvolk der Tutsi, lange Zeit die Oberschicht in Ruanda, stellt nur rund 14 % der Bevölkerung. 93% der Bewohner sind Christen, 5 % Muslime und der Rest Anhänger von Naturreligio-nen. Die meisten Menschen leben in ländlichen Streusiedlungen, während der Verstädte-rungsgrad mit 6 % ausgesprochen niedrig ist. Trotz allgemeiner Schulpflicht liegt die Anal-phabetenrate bei 33 %.

Text: Hans Decker
Last Updated ( Wednesday, 28 January 2009 09:41 )
 
Angola ein Land der Zukunft Print E-mail
 

Aus heutiger historischer Sicht beginnt die Geschichte Angolas mit der Ankunft des Portugiesen Diego Cao 1482 in der Hauptstadt des ehemaligen Königreiches Kongo.

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Die Historiker haben genügende schriftliche Beweise gefunden, die auf eine Gleichbe-rechtigung zwischen Einheimischen und den Einwanderern hinweisen. Die Portugiesen haben sich aber mit der Zeit mehr für Sklavenhandel interessiert, als für eine gleichberechtigte Beziehung. Dies führte zur einem gewaltsamen Konflikt, der erst 1665 endete. In April 1665 wurde die Armee des Königsreichs Kongos besiegt und somit war das Tor für den Sklavenhandel geöffnet. Es gibt Bericht, die bezeugen, dass selbst die Verwandten des Königs vor Sklavenjägern nicht sicher waren. Ab 1700 dominieren die Portugiesen die Küste und beherrschen den Sklavenhandel und gründen eine katholische Mission. Man kann bis heute noch angolanische Einflüsse in brasilianischen Städten, wie Bahia vorweisen. 1885 mit der Berliner-Konferenz wurde das Kolonialrecht für Portugal bestätigt. Mit diesen rechtlichen Grundlagen war die wirtschaftliche Ausbeutung der Einheimischen rechtliche gefestigt.

In 500 Jahren Sklavenhandel und wirtschaftlicher Ausbeutung, was man gewöhnlich als Kolonisation bezeichnet, wurde in Angola eine perfekte wirtschaftliche und soziale Infrastruktur geschaffen, die Grundlage beim Wiederaufbau und Modernisierung aller Bereiche von Angola darstellt. Um 1956 begann der Kampf um die Unabhängigkeit, damit waren drei Bewegungen mit relativ gleicher Intensität beschäftigt. In Luanda war es die M.P.L.A mit Dr. António Agostinho Neto, der der erste Präsident An-golas wurde. In Norden war es die F.N.L.A unter Führung von Àlvaro Holden Robert, der als einziger von den drei historischen Führern heute noch lebt und in Süden war es die U.N.I.T.A von Dr. Jonas Malheiro Savimbi, der lange Zeit ein guter Freund der US-Regierung war.Vom Anfang des Unabhängigkeitskampfes bis zum Tod von Dr. Jonas Malheiro Savimbi war eine friedliche Zusammenarbeit nicht möglich. Deshalb zählt Angola zu den Länder die am längsten Krieg geführt haben.

Text: Daniel Veloso Alvaro
Last Updated ( Wednesday, 28 January 2009 10:09 )
 
Ägypten Print E-mail

 Ein Land mit einer in Afrika wohl einmaligen Geschichte und Kultur von der sich Jahr für Jahr viele tausende Touristen, die das Land besuchen, faszinieren lassen.

 

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Ägypten grenzt im Norden an das Mittelmeer, im Osten an das Rote Meer, im Süden an den Sudan und im Westen an Libyen. Die Sinai-Halbinsel im Nordosten grenzt an Israel und wird geographisch zu Asien gezählt.
Im Westen Ägyptens liegt die Libysche Wüste, sie bedeckt rund zwei Drittel des Staatsgebietes. Im nördlichen Teil der Wüste befindet sich das Libysche Plateau, mit einer Höhe von 241 Metern , südöstlich senkt sich das Gebiet auf 134 Meter unter dem Meeresspiegel ab. Der höchste Berg des Landes ist der Gabal Katrîna (Katharinenberg) mit einer Höhe von 2.637 Metern. Der größte und wichtigste Fluss des Landes ist der Nil, der sich über 1.550 km durch das Land zieht und der mit seinen Überflutungen für fruchtbares Land sorgt. Kairo, die Hauptstadt Ägyptens, ist mit 7,7 Millionen Einwohnern neben Alexandria und Giseh eine der Millionenstädte des Landes. Als große Städte sind zudem Suez, Luxor und Assuan zu nennen.

Geschichte, Kultur, Menschen Die Anfänge der ägyptischen Geschichte liegen ca. 7.000 v. Chr. Das bekannteste Wahrzeichen Ägyptens dürfte wohl die Pyramide von Giseh sein, das einzige erhaltene der sieben Weltwunder. Einer der berühmtesten Pharaonen ist Tutanchamun: seine Goldmaske zeugt von der hohen Kunst der ägyptischen Goldschmiede. Aber auch die ägyptische Königin Kleopatra, die in vielen Berichte im Alten Testament auftaucht, besitzt einen hohen Bekanntheitsgrad .

Last Updated ( Wednesday, 28 January 2009 10:17 )
 
Reisebericht Mauritius Print E-mail
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Mauritius ist ein schöner Inselstaat mit schönen Stränden und wunderbaren Landschaften. Tourismus ist der wichtigste Industriezweig. Die Kultur wird durch Religionen und Traditionen des Völkergemischs aus Asien, Afrika und Europa beeinflusst.

Nachdem die Sklaven aus Madagaskar und Afrika in die Freiheit entlassen wurden, heuerten die Besitzer der Zuckerrohrplantagen seit 1830 Kontraktarbeiter aus Indien, für die Arbeit auf den Plantagen an. Diese brachten ihre Familien und damit auch den Hinduismus mit nach Mauritius. Die meisten von ihnen waren arme Plantagenarbeiter, die sich nach Ablauf ihres Kontraktes weder die Rückkehr nach Indien noch die teure Pilgerreise zum heiligen Fluss Ganges leisten konnten. Als ihr Priester, Shri Jhummon Giri Gosagne, gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Vision hatte, dass der große See im Süden von Mauritius - ein ehemaliger Vulkankrater - das ‚Grand Bassin', aus dem Fluss Ganges gespeist werde, nahmen sie diese Vision dankbar auf. Sie errichteten an den Ufern des Sees einen Tempel zu Ehren Shivas und nannten ihn Ganga Talao: Der See des Ganges oder der Göttin Ganga, der Tochter Shivas, Schutzpatronin der Flüsse und Seen. Es wurde Geld gesammelt, und eine kleine Schar Pilger reiste zum Ganges, um etwas vom Wasser des heiligen Flusses nach Mauritius zu bringen und in den See zu gießen. Von da an war das Grand Bassin ihr Ganga Talao, der heilige See der mauritianischen Hindus.

Text: Dr. Peter Schröder
 
Faszinierendes Namibia - In weiter Ferne so nah Print E-mail
 

Carmen Rohrbach nimmt uns mit in die atemberaubenden Landschaften und die faszinierende Tierwelt Namibias

 

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Das Tosen der Brandung dringt durch den Nebel. Es ist kalt. Fröstelnd ziehe ich die Schultern hoch und schlinge die Arme fest um meinen Körper. Das soll Afrika sein? Dabei ist doch jetzt im Februar Sommer auf der südlichen Halbkugel. Unvermittelt klart es auf und die Luft wird rein wie Kristall. Weit dehnt sich der Atlantische Ozean unter kobaltblauem Himmel. Möwen segeln im Wind, ihre Rufe klingen nach Freiheit und Ferne. Ein mächtiges Dünenmeer stemmt sich den Wassermassen des Südatlantiks entgegen, der vom Benguelastrom mit eisigem Wasser aus der Antarktis gekühlt wird. Das kalte Meer trifft auf das heiße Land. Nebel kondensiert - erst dieser Nebeltau macht das Leben in der Namib, der ältesten und trockensten Wüste der Welt, überhaupt möglich. Es reizt mich, diesen extremen Lebensraum kennen zu lernen, eine Wüste, die Pflanzen und Tieren spezielle Überlebenskünste abverlangt.
Von der Küste bei Walvis Bay, der Walfischbucht, mit seinen fischreichen Lagunen, wo Flamingos, Pelikane und Austernfischer mich die Zeit beim Beobachten vergessen lassen, fahre ich landeinwärts in die flache Kies-Namib. Mit einer Genehmigung der Tourismusbehörde darf man ausgewiesene Gebiete besuchen und kann an festgelegten Plätzen im Freien übernachten.

Text: Carmen Rohrbach
Last Updated ( Wednesday, 28 January 2009 10:30 )
 
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