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Initiativen
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Gegen den alltäglichen Rassismus |
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Der Münchner Stadtrat hat im November 2008 beschlossen, der „Europäischen Städte-Koalition gegen Rassismus“ beizutreten. Bereits 2005 hat München die „Charta zum Schutz der Menschenrechte in der Stadt“ unterzeichnet. Weder mit einer Unterzeichnung einer Charta noch mit einem Beitritt allein ist dem alltäglichen Rassismus Einhalt geboten, sind Diskriminierungen beendet.
Einen wichtigen Beitrag, um Rassismus und Diskriminierung zu begegnen, leisten Sie als pädagogisch Tätige an den Kindertageseinrichtungen und Schulen. Diese Arbeit ist nicht einfach, bedarf der permanenten Sensibilisierung, des Hinschauens, des Mutes und der Zivilcourage. „Rassistische Äußerungen jeglicher Art sind verwerflich und verstoßen gegen geltendes Recht“ – dieses Zitat aus einem Schreiben des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom September 2008 ist nur zu unterstreichen. Gegen rassistische und diskriminierende Äußerungen jeder Art sofort entschieden und aufklärend vorzugehen ist unser aller Aufgabe.
So ist beispielsweise die Bezeichnung „Neger“ eindeutig rassistisch und darf keinesfalls in Kindertagesstätten und Schulen – auch nirgendwo sonst – geduldet werden. Treten Sie solchen Äußerungen klar entgegen. Auch in München sind Menschen mit dunkler Hautfarbe häufiger von Diskriminierungen betroffen - schwarze Kinder und Jugendliche in besonderem Maße, sie bedürfen unserer pädagogischen Aufmerksamkeit. Kindertageseinrichtungen und Schulen sind ein Abbild unserer Gesellschaft im Kleinen. Wenn diskriminierende und verletzende Äußerungen wie das N-Wort bestehen dürfen, ohne dass deren diskriminierender Hintergrund von uns angesprochen wird, verfestigt sich bei Kindern und Jugendlichen, dass schwarze Menschen in unserer Gesellschaft diskriminiert werden dürfen. Rassismus pflanzt sich so von Generation zu Generation fort. Hier liegt unsere besondere Verantwortung. Es ist unser pädagogischer Auftrag, allen Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, sensibel für die Ausprägungen und Auswirkungen des Rassismus zu werden und dagegen anzukämpfen.
Unterstützung und Beratung ( neben den Beratungs- und Fortbildungsangeboten der staatlichen Stellen, des Pädagogischen Instituts des Schul- und Kultusreferats) finden Sie u.a.:
Antidiskriminierungsstelle der Landeshauptstadt München für Menschen mit Migrationshintergrund – AMIGRA (Burgstr. 4, Nähe Marienplatz)
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Verband bi-nationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V., Goethestr. 53, 80336 München
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Besonders empfehlenswert: Das Theaterprojekt „KOSMOS BRD – Typisch deutsch ... oder doch besonders?!“, mit afrodeutschen Jugendlichen und jüngst ausgezeichnet mit dem Förderpreis Münchner Licht-blicke, greift das Thema künstlerisch auf. Das Stück erzählt von der anderen Sicht der Dinge, von den vielen Kleinigkeiten, die man als schwarzer Mensch täglich erlebt. In KOSMOS BRD wird von den jungen Akteuren sehr selbstbewusst und wach zum Perspektivwechsel aufgefordert. Erkenntnisgewinn garantiert! Kontakt für Schulvorstellungen: Sarah C. Bergh,
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Den „10-Punkte-Aktionsplan gegen Rassismus“ finden Sie unter http://www.menschenrechte.nuernberg.de
Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass in München Diskriminierung und Rassismus keinen Platz haben!
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Last Updated ( Thursday, 25 June 2009 10:49 )
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Nachhilfelehrer gesucht |
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AFRICA POSITIVE sucht
ehrenamtliche / freiwillige Nachhilfelehrerinnen / Nachhilfelehrer
Beschreibung der Tätigkeit: Der Verein AFRICA POSITIVE e. V. sucht engagierte Mitarbeiter(innen) für Nachhilfebetreung von Migrantenkindern afrikanischer Herkunft unterschiedlicher Schulstufen. Viele dieser Kinder sind in der Schule benachteiligt. Ziel unseres von der EU geförderten Projekts „Afro Lern- und Integrations-Mobil (Afro-LIM)“, das leider inzwischen ausgelaufen ist, war eine außerschulische pädagogische Förderung der Kinder, um Ihre Chancen zu verbessern, am sozialen, wirtschaftlichen und politischen Leben in Deutschland teilnehmen zu können. Die Betreuung soll gemeinsam von afrikanischen und deutschen Nachhilfelehrer(inne)n durchgeführt werden.Auch nach Ablauf des offiziellen Förderprogramms möchten wir die Unterstützung für die betrofenden Familien fortsetzten. Dafür suchen wir engagierte Mitarbeiter(innen), seien es Studierende oder andere Personen, die daran Freude haben, mit uns gemeinsame die Kinder auf eine erfolgreiche Zukunft vorzubereiten.
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Last Updated ( Friday, 23 July 2010 13:07 )
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Die Bodenreform im Süden und Osten Afrikas |
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Bodenreform ist ein heikles Thema. Ohne schnellere und vernüftige Lösungen könnte es zu Eskalationen kommen. Große Gebiete fruchtbaren Bodens in den südlichen und östlichen Ländern Schwarzafrikas befinden sich nach wie vor in den Händen weniger weißer Farmer, deren Vorfahren durch aggressive Landnahme oder, aus heutiger Sicht, durch rechtlich zweifelhaften Erwerb in den Besitz großer Ländereien gekommen sind. Für die Gesellschaften dieser Länder besteht bis heute das Problem, dass die bodenbezogenen Besitzverhältnisse zumindest teilweise die koloniale Politik der Verteilung von Farmland widerspiegeln. Roger Künkel, Präsident der Gesellschaft für Afrikanische Philosophie, und Jürgen Becker, Vorstandsmitglied der Deutsch-Namibischen Gesellschaft e.V., hatten hochkarätige Vertreter aus diesen Ländern und deutsche Experten in die Werkstatt der Kulturen (Berlin-Neukölln) zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung eingeladen. Schon bald war deutlich geworden, dass bei der Frage "Wem gehört das Land?" individuelle Interessen und ethische Fragen wohl nur schwer auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen sein würden. Roger Künkel brachte es zum Thema des Abends auf den Punkt: "Wir leben nicht in einer gerechten Welt, sondern auf zwei verschiedenen Niveaus. Starke Nationen werden noch stärker und schwächen die mehrheitlich schwachen Nationen immer weiter. Und deshalb bleibt die Frage: Wie gewinnen wir mehr Gerechtigkeit? Europas Wirtschaft kann die Gefühle vieler Afrikaner einfach nicht verstehen." Simbabwe leidet noch immer unter den "Altlasten" Ausgangspunkt der bis heute anhaltenden Problematik war das Jahr 1890, als die Europäer nach Afrika kamen und die Enteignung der Schwarzen von Grund und Boden vornahmen, so I.E. Lucia Muvingi, Botschafterin der Republik Simbabwe in Berlin. Im Zeitpunkt der Unabhängigkeit des Landes im Jahr 1980 hätten die weißen Farmer über mehr als 75 Prozent der qualitativ höherwertigen Ackerböden besessen. Deshalb habe die Regierung in der Landeshauptstadt Harare eine umfassende Bodenreform als eines ihrer wichtigsten politischen Ziele erklärt. Parallel dazu sei auf einer damals viel beachteten Konferenz die Bereitstellung eines millionenschweren Fonds unter maßgeblicher Beteiligung Großbritanniens und der Vereinigten Staaten vereinbart worden, mit dem Ziel, die Afrikaner wieder in ihre alten Rechte einzusetzen und die weißen Farmer zu entschädigen. Text: Bernd-Dieter Fridrich |
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Maler ohne Hände |
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Joel Acheampong ist 30 Jahre alt und wurde durch Polio zum Behinderten. Er hat keine Hände und keine Füße. Joel sitzt auf einem Rollstuhl. Sein Heimat ist Nyankyerenease, 7 km von Kejetia/Kumasie (Ghana). Sein jüngerer Bruder Ernest Nsiah und seine Freunde haben ihm bis heute durchs Leben geholfen. Sein Bruder kümmert sich fast um alles, von der Essenzubereitung bis zum Baden. Trotz seiner Behinderung hat er die Schule besucht. Laut seiner Angabe wurde während der Schulbesuches keine Rücksicht auf seiner Behinderung genommen. Da er mit dem Mund schreibt, ist er normalerweise beim Schreiben langsamer als die anderen. Aber während der Klausuren wurde ihm keine zusätzliche Zeit gewährt, was dazu führte, dass er die meisten Aufgaben nicht fertig lösen konnte. Trotzdem hat er es geschafft, die "High School" zu absolvieren. Er wollte noch weiter studieren, aber da er keine finanzielle Mittel hatte, musste er seinen Schulbesuch abbrechen. Joel Acheampong ist sehr begabt in Zeichnen und Malen. Da sein Bruder nicht ewig auf ihn aufpassen wird, muss er für seine Zukunft selber sorgen. Deswegen hat er sich entschlossen, seine Malerei ernsthafter zu betreiben. Zur Zeit malt er im „Art Center „ in Kumasi. Er würde lieber gerne ein eigenes Art-Studio haben, mit einer Schlafecke und einer Toilette. Aber es fehlt ihm das nötige Geld für die Miete und andere Materialien für seine Arbeit. AFRICA POSITIVE traf Joel in Kumasi und findet, dass Joel unsere Hilfe verdient. Es gibt Leute wie Joel, jemanden mit einem starken Willen, der für seinem Lebensunterhalt selber aufkommen möchte. Wer Joel Acheampong helfen möchte, möge bitte Kontakt mit uns aufnehmen. Text: AfP |
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Last Updated ( Wednesday, 28 January 2009 08:56 )
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