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Die Demokratische Republik Kongo Print E-mail

Von Boniface Mabanza 

Krieg, Korruption, Gewalt, Vergewaltigung, Plünderung, Chaos sind einige der Bilder, welche die Wahrnehmung der demokratischen Republik Kongo in der deutschen Öffentlichkeit prägen. Bei dieser reduktionistischen Sicht geraten die vielen Gesichter in Vergessenheit, die den Reichtum dieses Landes ausmachen. Die kongolesische  Vielfalt beginnt schon mit den Naturgegebenheiten. Das Relief weist verschiedene Charakteristika auf und das Klima lässt sich nicht auf das „es ist warm in Afrika“ reduzieren, weil es entsprechend der immensen geographischen Größe des Landes sehr abwechslungsreich ist. Vom Äquatorialklima bis zum ozeanischen Klima über das tropische und das alpine Klima, all diese Nuancen sind im Kongo zu beobachten. Dem entsprechend vielfältig sind auch die leider bedrohte Flora und vor allem die Tierwelt mit Tierarten, die zum Teil nur im Kongo zu finden sind, wie beispielsweise das Okapi. Das prägende Gesicht des Landes stellen jedoch die über 350 verschiedenen Volksgruppen dar, deren Vielfalt in den Sprachen, in der Musik, in der Kunst, in der Erzähltradition und Literatur, in der Religiosität und in vielen anderen Lebensaspekten Ausdruck findet. Viele dieser Gruppen blicken auf sehr alte Kulturgeschichten zurück...

Bitte lesen Sie den vollständigen Text in der Printausgabe von Africa Positive Nr. 36 

 

Last Updated ( Friday, 05 February 2010 14:44 )
 
Burkina Faso Print E-mail

Burkina Faso

Das „Land der aufrichtigen Menschen“, ein kleiner Staat in Westafrika, der im Süden an die weitaus bekanntere Elfenbeinküste und im Norden an die Ausläufer der Sahara grenzt, ist ein Land voller Gegensätze und Widersprüche, Zerrissenheit und Gemeinschaft, Religion und Aberglaube, Stillstand und Fortschritt.

Zerrissenheit und Gemeinschaft
In Burkina Faso leben 13,9 Millionen Einwohner, Burkiner (Burkinabè im Französischen) genannt, auf einer Fläche von 274.000 km². Das entspricht der Größe der Bundesrepublik Deutschland ohne den Freistaat Bayern. Die meisten Burkiner, knapp 50 Prozent, gehören der ethnischen Gruppe der Mossi an, die vor allem um die Hauptstadt Ouagadougou zu finden sind. Die restlichen knapp sieben Millionen Burkiner verteilen sich auf weitere geschätzte 60 Ethnien. Die größten von ihnen sind neben den Mossi die Dioula im Süden und um die zweitgrößte Stadt Bobo-Dioulasso herum, die Peulh im Norden sowie die Gourmantché im Osten des Landes.

Last Updated ( Friday, 24 July 2009 10:25 )
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Das Thema: Mosambik Print E-mail

Entwicklung verlangt starke und nachhaltige staatliche InstitutionenMosam

Wenn die Unterentwicklung Afrikas analysiert wird, ist es wichtig, die Krise der staatlichen Institutionen zu berücksichtigen. Afrika befindet sich immer noch im Prozess der Staatsbildung, deswegen hängen viele Probleme unmittelbar mit dem nicht vollzogenen Staatsbildungsprozess zusammen. Dabei wird das Wort Staatsbildung und nicht Nationenbildung benutzt, weil die Erfahrung auf diesem Kontinent gezeigt hat, dass jeder Versuch, die Gesellschaft als Nation zu bilden, in einem Bürgerkrieg geendet hat.

Last Updated ( Tuesday, 28 April 2009 12:45 )
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Marrokko – Europas nächster Nachbar Print E-mail

Geographie

Das durch die Straße von Gibraltar nur 14 km von Europa getrennte Marokko hat eine vielgestaltige Landschaft: Flache Sandstrände an der Atlantikküste, zerklüftete Buchten und Halbinseln an der Mittelmeerküste. Vom Atlantik landeinwärts gibt es eine Hochebene zu den Gebirgszügen des Atlas. Während der rund 500 km lange und bis zu 3.000 m hohe Mittlere Atlas Mittelgebirgscharakter hat, ist der 800 km Hohe Atlas ein Hochgebirge mit dem höchsten Gipfel Nordafrikas, dem 4.167 m hohen Jabal Toubkal.

Bitte lesen Sie den vollständigen Artikel in der Printausgabe von AFRICA POSITIVE  Nr. 32

Last Updated ( Wednesday, 21 January 2009 14:52 )
 
Eritrea Print E-mail

Die multiethnische Nation am Horn von Afrika

 Eritrea ist ein Land am Horn von Afrika. Es wurde am 24. Mai 1993 von Äthiopien unabhängig. Offiziell als Nation Eritrea bekannt, beinhaltet das 124.320 km2 große Staatsgebiet auch den Dahlak-Archipel vor der Küste. Das Land im Nordosten Afrikas grenzt im Westen an Sudan, Äthiopien liegt an seiner Südgrenze, und das kleine Dschibouti im Südosten. Der Osten und der Nordosten Eritreas grenzen ans Rote Meer, auf dessen gegenüberliegender Seite Saudi Arabien und der Yemen zu finden sind.

Geschichte
Die frühesten Anzeichen von Besiedlung und Handel finden sich in der Westregion (speziell Gash) des Landes und datieren auf 3500 Jahre vor Christus. Die archäologischen Hinweise legen eine Verbindung zwischen den Gash-Siedlern und den Zivilisationen des Niltales, besonders den antiken Ägyptern und Nubiern, nahe. Alte ägyptische Quellen erwähnen Städte und Handelsposten entlang der südwestlichen Küste des Roten Meeres in einem Land namens “Punt”, welches aller Wahrscheinlichkeit nach auf dem Gebiet des heutigen Eritrea lag.
Im Hochland, in den Vororten der Hauptstadt Asmara, gibt es viele antike Ausgrabungsstätten, namentlich Sembel, Mai Chiot, Ona Gudo, Mai Temenai, Weki Duba und Mai Hutsa. Die meisten davon stammen aus dem Zeitraum von 800 - 350 vor Christus und stellen Kleinstädte, Dörfer und kleine, aus Stein erbaute Weiler dar. Die Bevölkerung lebte in religiös geprägten Gemeinden, deren Mitglieder Getreide anbauten. Die Nähe dieser Siedlungen zu Goldminen in der Gegend läßt vermuten, das die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit dieser Menschen auch eng mit dem Goldabbau und dessen Verarbeitung zu tun hatte. Auf Monumenten und anderen Artefakten in Keskese findet man Inschriften der alten Sabäer.

Im vierten Jahrhundert vor Christus stieg im heutigen Eritrea und dem nördlichen äthiopischen Hochland der Staat Aksum auf und blieb während des ersten Jahrhunderts nach Christus bestimmend. Aksum prägte in diesem Zeitraum eigene Münzen, seine Bevölkerung nahm dann im vierten Jahrhundert das Christentum an. Damit wurde Eritrea neben Armenien der zweite offiziell christliche Staat und das erste Land, welches das christliche Kreuz auf seine Münzen prägte. Aksum spielte wie China, Persien und Rom innerhalb der damaligen Welt eine bedeutende Rolle. Im siebenten Jahrhundert dann, mit Aufkommen des Islam in Saudi Arabien, folgte auf die arabische Invasion und der anschließenden Zerstörung des Handels- und Machtzentrums Adulis am Roten Meer der langsame Abstieg des Imperiums von Aksum, welches nach und nach von kleineren Rivalen übernommen wurde.

Es war dann die teilweise Zerstörung des Staatswesens zwischen dem neunten und zehnten Jahrhundert, die es ermöglichte, das zahlreiche unabhängige Stammes- und Clannationen entstanden. Bis zum dreizehnten Jahrhundert errangen im Norden und Nordwesten von Eritrea die Beja die Oberhoheit, ein kuschitischer Volksstamm aus dem nordöstlichen Sudan. Sie errichteten fünf islamisch geprägte Königreiche: Naqis, Baqlin, Bazin, Jarin und Qata. Die Beja verbreiteten den Islam in großen Teilen Eritreas und verbanden die Region mit der restlichen islamischen Welt, die zuerst vom Kalifat der Ummayaden, dann von den Abbasiden und Mameluken und später dann vom ottomanischen Imperium dominiert wurde. Die Ummayaden hatten im Jahre 702 den Dahlak-Archipel übernommen. Wie auch immer, die Christen der Axum-Ära bewohnten ihre angestammten Siedlungsgebiete auch weiterhin und behielten auch ihre eigene Religion.

 Lesen Sie den vollständigen Artikel in de Ausgabe Nr. 31 (Oktober 2008)

 

 
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