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Das Operndorf Afrika Print E-mail

Im Februar 2010 wurde der Grundstein für Christoph Schlingensiefs „Operndorf Afrika“ gelegt, die erste Bauphase ist fast abgeschlossen. Um darüber zu sprechen, wie es mit Schlingensiefs Vision einer „sozialen Plastik“ nach dessen Tod weitergeht, hatte das Goethe-Institut in Johannesburg Künstler und Akteure der Kulturszene aus Burkina Faso zu einem Gespräch mit Mitgliedern der „Festspielhaus Afrika gGmbH“ eingeladen. Eingeladen waren u.a. Aino Laberenz, Mitinitiatorin und FrauSchlingensiefs, der Architekt Francis Kéré, Chris Dercon, Leiter Tate Modern, Gaston Kaboré, Filmemacher, Iréne Tassembedo, Choreographin. Geplant waren sowohl interne Gespräche als auch öffentliche Diskussionen.

 http://www.festspielhaus-afrika.com/; http://www.goethe.de/uun/bdu/de5438662.htm

 

Ein Operndorf in Afrika: Diese Idee hat Christoph Schlingensief mit einer ungeheuren Energie verfolgt. Das Goethe-Institut hat ihn dabei von Anfang an als Partner begleitet und engagiert sich auch in Zukunft gemeinsam mit den Mitgliedern der „Festspielhaus Afrika gGmbH“ für die Verwirklichung dieses Projekts.

Christoph Schlingensief hatte sich sein Operndorf als „soziale Plastik“ vorgestellt, es soll ein Ort der Begegnung und des Austauschs werden, der nicht nur Welten verbindet, sondern auch die Trennung zwischen Kunst und Leben aufhebt und auf die Bedürfnisse vor Ort reagiert.

Von Anfang an haben diese Pläne nicht nur Begeisterung und große Faszination hervorgerufen, sondern auch zu heftigen Kontroversen geführt: Warum braucht Afrika, warum braucht Burkina Faso ein Operndorf? Was verstehen die Initiatoren und was die Menschen in Burkina Faso unter Oper und worauf bezieht sich die Dorfmetapher? Welche Formen des Austausches sollen ermöglichst werden und wer wird die Inhalte gestalten? Welche Interessen haben die Menschen in Burkina Faso an einem Operndorf und was versprechen sich die Kulturschaffenden vor Ort von diesem Projekt?

Um über die weitere Gestaltung des Operndorf zu sprechen, lud das Goethe-Institut vom 3. bis zum 7. März Künstler aus Burkina Faso zu einem Gespräch mit Aino Laberenz, Mitinitiatorin des Projekts und Frau von Christoph Schlingensief, dem Architekten Francis Kéré und weiteren Mitgliedern der „Festspielhaus Afrika gGmbH“ zu Gesprächen, Präsentationen und öffentlichen Diskussionen ein.


 

Last Updated ( Friday, 11 March 2011 11:23 )
 
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