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Editorial der Ausgabe Nr. 44 des AFRICA POSITIVE Magazins (1/2012) von Veye Tatah  Lieber Leserin, lieber Leser, alles Gute zum Neuen Jahr. Wir alle hoffen, dass das Jahr 2012 für uns alle besser wird als letztes Jahr. Für unseren Verein Africa Positive können wir eine positive Bilanz ziehen. Die meisten Projekte, die wir durchführten, wie die Bildungs- und Integrationsangebote sowie die interkulturellen Veranstaltungen wie das Afro Ruhr Festival wurden gut angenommen. Wir bedanken uns bei allen, die uns unterstützt haben. Besonders Euch, den Freiwilligen und ehrenamtlichen Helfer, die uns während des Jahres begleitet haben, danken wir für Eure unermüdliche Unterstützung. Den Institutionen und Unternehmen, die unsere Projekte finanziert haben, wollen wir ebenfalls sehr herzlich danken. Ohne diese Ressourcen hätten wir diese Arbeiten nicht durchführen können. Unsere Gesellschaft braucht jeden einzelnen, damit wir gemeinsam Lösungsansätze umsetzen können, um die Chancengleichheit in Bildung und Beruf für alle Bürger unseres Landes zu verbessern. Es ist klar, dass wir nicht alle Bürger erreichen können, aber wir müssen uns anstrengen, die Mehrheit mitzunehmen. Deutschland braucht jeden Bürger, der hier lebt, unabhängig davon, aus welchem Land er kommt. Der Alltagsrassismus, der uns ständig begleitet, muss weiter abgebaut werden. Es wird uns allzu oft - mit oder ohne Worte - vermittelt, dass man nicht dazu gehört. Die wachsende Generation der Migrantenkinder muss ein deutliches Signal erhalten, dass sie dazugehören. Jede Form der Abgrenzung muss abgelehnt und das „WIR-Gefühl“ in unserer Gesellschaft gestärkt werden. Das bedeutet, dass die Politik endlich handeln muss, um die Proteste der Nazis gegen Angehörige anderer Kulturkreise zu unterbinden, und sie muss auch endlich aufhören, Wahlkämpfe mit Hassparolen gegen Fremde zu führen. |